Komplette Grobauslegung aus der Warmwasser-Berechnung Nutzungszeilen, Tagesbedarf und Verlustzahl aus sb_warmwasser desselben Projekts übernehmen.
Nutzwarmwasserbedarf übersteuern leer = Summe der Tabelle oben
↺ zurücksetzen
l/d
Tagesbedarf Warmwasser à 60 °C (inkl. Verluste) Verlustzahl aus Mappe ② Verlustzahl–
Verlustzahl
Speicher-, Leitungs- und Ausstossverluste in % des Nutzbedarfs
Die Verlustzahl ϛIS schlägt die Wärmeverluste (Speicher, warmgehaltene Leitungen,
Ausstoss, Hilfsenergie) auf den Nutzwarmwasserbedarf. Die vollständige Herleitung nach
SIA 385/2 steht in der Warmwasser-Berechnung, Mappe «② Verlustzahl»:
→ Warmwasser SIA 385.
Aus der Warmwasser-Berechnung Verlustzahl aus sb_warmwasser desselben Projekts übernehmen.
Verlustzahl Verteil-/Speicherverluste in % des Nutzbedarfs
%
Tagesbedarf Warmwasser à 60 °C (inkl. Verluste) Bedarf · (1 + ϛIS/100)–
2 · Spitzenvolumenstrom Wohnungsbau
Typ
Anzahl Wohnungen
Duschen / Whg
Badewannen / Whg
Fläche ANF [m²]
Total Duschen
Total Badewannen
Personen (SIA)
Total
–
–
–
Volumenstrom pro Armatur
pro Dusche beim ausgelegten Fliessdruck
l/min
pro Badewanne
l/min
Zusätzlicher WW-Bedarf
l/min
▸ Umrechnung Fliessdruck (Hilfsrechner)
nur nötig, wenn die Herstellerangabe auf einem anderen Druck beruht
Herstellerangabe
l/min
bei Fliessdruck
bar
Ausgelegter Fliessdruck mind. 1 bar, Herstellerangaben beachten
bar
→ Volumenstrom beim ausgelegten Druck v·√(p₂/p₁)–
Gleichzeitigkeit
Volumenstrom 100 %–
Vorschlag Gleichzeitigkeit nach Anzahl Duschen+Wannen (Wohnungen 30–35 %)–
Gleichzeitigkeit gewählt
–
Volumenstrom Wohnungsbau (Mischwasser)–
Mischkreuz
WW-Anteil am gezapften Mischwasser — speist Abschnitt 2 und die Gauss-Bemessung
z.B. Wäscherei, Wellness — gleichzeitige Geräte ankreuzen ✓
Nr
Armatur / Gerät
l/min @1.5 bar
Anzahl
Total [l/min]
gleichz.
Total 100 %
–
davon gleichzeitig ✓
–
5 · Statistische Bemessung nach Gauss (Duschprofil)
Alternative Plausibilisierung des Spitzenvolumenstroms: Duschstarts werden über ein
1-Minuten-Tagesprofil (4 Gauss-Glocken: Morgen/Mittag/Abend/Nacht) verteilt; die Zahl gleichzeitig
aktiver Duschen folgt einer Poisson-Verteilung (Quantil 95/99 %). Quellen: REUWS/WRF v2
(0.69 Duschen/Person·Tag), SVES/gfs 2024 (Duschdauer ≈ 7.7 min).
Statistische Plausibilisierung — keine Normbemessung nach SVGW/SIA.
Wohnungen/Flächen (Abschnitt 2), Mischstrom pro Dusche und Mischkreuz (Abschnitt 2) sowie
Zusatzlasten (Abschnitte 3+4) werden automatisch übernommen.
Nutzung
Personen im Gebäude (Override) leer = automatisch aus Abschnitt 2 (SIA-Normbelegung): – Pers.
Pers.
Duschvorgänge je Person und Tag Quelle REUWS/WRF 2016: 0.69
1/(P·d)
Duschdauer Quelle SVES/gfs 2024, Mieter: 7.7 min — Aktiv-Fenster = gerundet
min
Bemessung
Bemessungsquantil Wahrscheinlichkeit, dass der Bedarf abgedeckt ist
–
Sicherheitszuschlag Duschenzahl konservativ: eine Dusche über dem Quantil (min. 2)
–
Reservefaktor Regel-/Sicherheitsreserve
–
Mindestgleichzeitigkeit Duschen leer = automatisch 0.1 · Personen = – Duschen — verhindert zu kleine FWS
Stk
Primärseite (Heizung/Puffer)
Vorlauf Primär
°C
Rücklauf Primär
°C
Tagesprofil-Parameter (Gauss-Glocken)
Glocke
Gewicht
Zentrum [min]
σ [min]
Morgen
Mittag
Abend
Nacht
Ergebnis
Personen (massgebend)–
Duschvorgänge pro Tag–
qWW je Dusche Mischstrom × WW-Anteil (Abschn. 2)–
Max. erwartete aktive Duschen λ–
Duschen 95 % / 99 % –
qWW Quantil (gewählt)–
qWW Mindestgleichzeitigkeit–
qWW Zusatzlasten (Gastro + Spez, Abschn. 3+4)–
Massgebend vor Reserve MAX(Quantil; Mindest; Zusatz)–
qWW Gauss-Bemessung (× Reserve)–
FWS-Leistung (Gauss) q·cp·ΔT/60–
Primärvolumenstrom P·60/(cp·ΔTprim)–
Vergleich empirisch (Abschnitte 2–4)–
Abschnitt 6 rechnet mit dem grösseren Wert aus «berechnet» (Abschnitte 2–4) und «gewählt».
Tagesprofil — erwartete aktive Duschen als qWW [l/min]
Pufferspitzen (Kurzzeitenergie) E = q·t·1.163·ΔT/1000
Dauer [min]
Energie [kWh]
Intervallvergleich — echte Glättung der Erwartung
Intervall
max. qWW Erwartung [l/min]
Anwendung
Gleitende Mittelwerte über das Tagesprofil. Massgebend für die FWS ist die 1-min-Betrachtung.
Grosse Leistungen werden auf mehrere Frischwasserstationen als Kaskade aufgeteilt
(Redundanz, besseres Teillastverhalten) — optional übernimmt eine separate Zirkulationsstation Z
nur die Warmhaltung der Zirkulation. Der Pufferspeicher gliedert sich in Stundenspitze,
Steuervolumen und Reserve; aus der Ladung folgt die erforderliche Wärmeerzeuger-Leistung.
Werte mit 🔥 Heizung
betreffen die Heizungsseite und gehören in die Koordination mit dem Heizungsplaner.
Kaskade
Anzahl Stationen nebeneinander an der Wand — inkl. allfälliger Zirkulationsstation
Stk
Separate Zirkulationsstation letzte Station (Z) hält nur die Zirkulation warm — die Zapfleistung teilen sich die übrigen
Die Berechnung ist in drei Mappen gegliedert — ① Nutzwarmwasserbedarf,
② Verlustzahl und ③ Frischwasserstation (wie die Warmwasser-Berechnung
SIA 385/2); Anlagenschema und Ergebnis stehen immer sichtbar ausserhalb der Mappen. 1. Nutzungseinheiten erfassen → Tagesbedarf nach SIA 385/2 (avg + 2σ). 2. Duschen/Badewannen je Wohnungstyp → Spitzenvolumenstrom mit Gleichzeitigkeit. 3. Mischkreuz rechnet den Warmwasser-Anteil (Station liefert WW, gezapft wird Mischwasser). 4. Gastro-/Spezialgeräte: gleichzeitige Geräte ankreuzen. 5. Optional: statistische Gauss-Bemessung (Duschprofil + Poisson) als Plausibilisierung. 6. Leistung = ṁ·cp·ΔT minus Zirkulationsabzug — unten Anlage wählen & Offerte anfragen. 7. Optional: Kaskaden-Auslegung — Leistung auf mehrere Stationen verteilen, Pufferspeicher-Zonen
und Ladeleistung; Werte mit 🔥 gehen an den Heizungsplaner.