💡 Die Angaben sind mit den Lieferantenunterlagen zu überprüfen (Herstellerkennwerte des gewählten Sicherheitsventils sind massgebend).
📊 Anlagenschema — ein Gefäss, drei Zustände
Vordruck → gefüllt (kalt) → Betrieb warm
So funktioniert's
① Anlagedaten: Vordruck p0 aus Anlagehöhe + Drucküberlagerung; Enddruck pfin = pSV/1.3. ② Wärmeerzeuger, Speicher und Heizgruppen liefern je ihr Ausdehnungsvolumen (Ausdehnungsfaktor e = ρmin/ρ(qm) − 1, Zuschlagsfaktor X nach HE301/01 aus der WE-Leistung). ③ Heizgruppen ohne bekannten Wasserinhalt werden über den spezifischen Wasserinhalt der Heizungsart abgeschätzt (z.B. Radiatoren 1200·ΔT⁻¹·⁰⁹ dm³/kW) — ein effektiver Inhalt überschreibt die Abschätzung. ④ Mindest-Nennvolumen VN,min = Vex,tot·(Pfin+1)/(Pfin−Po) → Gefässvorschlag aus der SU/SD-Reihe inkl. Gefässdruck (z.B. «SU 800.3») und Fülldruck. ⑤ Sicherheitsventil DGH: erforderliche Nennweite aus der Abblaseleistungs-Tabelle (DN 15–32 je Ansprechdruck), Kontrolle über den engsten Querschnitt.