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Photovoltaik — Ertrag & Eigenverbrauch
📖 STC nach IEC 60904-3 · Barwertmethode
Jahresertrag, Eigenverbrauchsanteil und Wirtschaftlichkeit
Anlage Jahresertrag Gestehungskosten
1 Eingabe Anlage · Standort · Wirtschaftlichkeit
🔆 Anlage
%
Anteil der Bruttofläche, der wirklich belegt wird — nach Abzug von Randabstand, Dachaufbauten und Verschattung. Leer = Richtwert der Dachform.
%
Aus dem Datenblatt. Heutige Standardmodule liegen bei 20–23 %.
📍 Standort & Ertrag
kWh/kWp·a
Bei optimaler Ausrichtung. Für den konkreten Standort aus einem Ertragsrechner (z.B. sonnendach.ch) übernehmen — GEMA führt keine eigenen Einstrahlungsdaten.
Ertragsfaktor gegenüber der optimalen Ausrichtung (Süd, 30°).
%
Nur eintragen, wenn der spezifische Ertrag oben eine reine Einstrahlungszahl ist. Werte aus Ertragsrechnern enthalten Wechselrichter, Verkabelung und Verschmutzung bereits.
%
Bei fester Einspeisebegrenzung. Wie viel dabei verloren geht, ergibt nur eine Zeitreihensimulation — GEMA schätzt es nicht, der Wert kommt aus der Simulation oder entfällt.
🏠 Eigenverbrauch
%
Hängt am Lastgang, nicht an der Anlage. Richtwerte ohne Speicher: EFH 25–35 %, MFH 40–55 %, Gewerbe mit Tagesbetrieb 60–80 %.
kWh/a
Nur für den Autarkiegrad — auf die Wirtschaftlichkeit wirkt er nicht.
kWh
1/a
Annahme. Wie oft der Speicher wirklich umgeschlagen wird, hängt am Lastgang; 200–300 ist ein Erfahrungswert für Wohnbauten.
CHF
💰 Wirtschaftlichkeit
CHF/kWp
Aus der Offerte. Der spezifische Preis sinkt mit der Anlagengrösse.
CHF
Einmalvergütung und kommunale Beiträge. Die Ansätze ändern regelmässig — Betrag aus der aktuellen Zusicherung eintragen.
Rp./kWh
Voller Tarif inkl. Netznutzung und Abgaben — nur der wird durch Eigenverbrauch eingespart. Aus der Stromrechnung oder dem ElCom-Tarifvergleich.
Rp./kWh
Wird vom Netzbetreiber festgelegt und jährlich angepasst.
%/a
Versicherung, Wartung, Zählermiete — bezogen auf die Bruttoinvestition.
%/a
Jahre
%
0 % rechnet ohne Kapitalkosten — dann sind Amortisation und Gestehungskosten die einfachen, günstigeren Werte.
🔌 Netzanschluss
%
%
Wechselrichter werden oft kleiner als die Modulleistung gewählt (Überbelegung). 100 % = keine Überbelegung.
2 Berechnung Leistung, Ertrag und Aufteilung
Belegbare Fläche Abel = Abrutto · Belegungsgrad
Module n = ⌊Abel / AModul
Anlagenleistung P = n · η · AModul · 1 kW/m²
Jahresertrag im ersten Jahr E = P · espez · fAusr · (1 − v) · (1 − a)
Eigenverbrauch EEV = E · Anteil
Einspeisung
Eigenverbrauch Einspeisung
Ertrag im ersten Jahr Ertrag = EEV · Strompreis + EEinsp · Vergütung
Betriebskosten pro Jahr
AC-Bemessungsstrom des Wechselrichters I = PAC / (√3 · Un)
Abrutto Dachfläche · η Modulwirkungsgrad · P Anlagenleistung DC · espez spezifischer Ertrag am Standort · fAusr Ausrichtungsfaktor · v Systemverluste · a Abregelung · E Jahresertrag AC. Die 1 kW/m² in der Leistungsformel sind die Bestrahlungsstärke der Standard-Testbedingungen — daher ergibt Wirkungsgrad × Fläche direkt die Leistung in kW.
3 Ergebnis Wirtschaftlichkeit über die Betrachtungsdauer
Investition netto nach Förderung
Energieertrag über die Betrachtungsdauer
Barwert der Erträge abzüglich Investition NPV = −I0 + Σ CFj / (1+i)j
Amortisation
bis die Erträge die Investition decken
Gestehungskosten
je erzeugte kWh
Autarkiegrad
Anteil des Bedarfs aus eigener Produktion
Noch keine Berechnung.
Annahmen und Abgrenzungen dieser Berechnung
    4 Verlauf Kumulierter Ertrag gegen die Investition
    Die Linie ist der kumulierte Ertrag nach Betriebskosten; wo sie die waagrechte Investitionslinie schneidet, ist die Anlage amortisiert. Bei einem Kalkulationszinssatz über 0 % sind die Beträge auf den heutigen Wert abgezinst.